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Johannes Geffert wurde 1951 als Sohn eines bekannten Bonner Organisten und Kirchenmusikers geboren und wuchs in den Traditionen dieses Berufes auf. Nach dem Studium in Köln (Prof.Dr. Michael Schneider) setzte er seine Orgelausbildung in England bei Nicolas Kynaston fort. Von 1974 bis 1979 leitete er den Bachverein in Aachen (Gründung der Aachener Bachtage), verbunden mit dem Kantorenamt an der Annakirche. Als Kirchenmusikdirektor war er von 1980 bis 1997 an der traditionsreichen Kreuzkirche in Bonn tätig, wirkte als Organist der Beethovenhalle und unterrichtete an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Dann übernahm er die Leitung der Abteilung evangelische Kirchenmusik als Professor für Orgel und Improvisation an der Hochschule für Musik in Köln bis 2015.

 

Künstlerische Vielseitigkeit zeichnet ihn aus und spiegelt sich im Repertoire seiner LP- und CD-Produktionen. Die Klarheit seines Orgelspiels verglich fono forum bereits 1974 mit dem Spiel Glenn Goulds, seine erste Bach-Einspielung wurde von der Kritik als "wegweisende Interpretation" gerühmt. Gleichzeitig fand seine künstlerische Auseinandersetzung mit der Orgelmusik und mit Orgeltranskriptionen des 19. Jahrhunderts besondere Beachtung. Das einhellige Lob seiner Liszt-Bearbeitungen gipfelt in dem Kommentar: "besser als das Orginal!" (The Grammophone 89,3). Regelmäßig spielt Johannes Geffert auch neue Orgelwerke, so z.B. die deutschen Erstaufführungen der Zyklen Faust und Hiob von Petr Eben. Eine zusätzliche Erweiterung bildete 1991 die Gründung der Johann Christian Bach-Akademie, eines Orchesters zur Aufführung alter Musik in historischer Spielpraxis.
Fachwelt und Presse rühmen an seinem Spiel immer wieder Stilsicherheit und die Kunst des Registrierens – eine Frucht langjährigen Konzertierens an den verschiedensten Instrumenten in aller Welt.
Geffert ist Ehren-Vizepräsident der englischen Organistenvereinigung AIO, Vorstandsmitglied im Bonner Beethovenhaus und wurde mit der Aachener Bach-Medaille geehrt.

 

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